Michael Mayr
Gastroenterologische Praxis
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Refluxkrankheit (Gastroösophageale Refluxkrankheit)

Beschwerdebild:
Typisches Symptom ist das den meisten Menschen aus eigener Erfahrung bekannte Sodbrennen. Tritt dies häufig und/oder sehr intensiv auf spricht man von einer Refluxkrankheit. Weitere mögliche Zeichen sind Brennen, Schmerzen oder Druckgefühl im Oberbauch., aber auch Reizung von Rachen und Kehlkopf.

Ursache:
Die Ursache liegt im Rückfluß (Reflux) von saurem Magensaft in die Speiseröhre, bedingt durch eine Störung des Ventilmechanismus am Mageneingang, meist durch eine Erweiterung der Lücke im Zwerchfell, durch die die Speiseröhre in den Bauchraum tritt.

Diagnostik:
Bei längerbstehenden Refluxbeschwerden sollte einmal mittels einer Spiegelung (->Ösophagogastroduodenoskopie) die Speiseröhrenschleimhaut inspiziert und auf entzündliche Veränderungen untersucht werden. Liegt keine Entzündung vor, genügt die Behandlung der Symptome (s.u.). Bei Vorliegen bestimmter Veränderungen, die durch mikroskopische Gewebsprobenuntersuchung erkannt werden können, muß zusätzlich zur Therapie auch zu Kontroll-Endoskopien geraten werden.

Therapie:
Die Behandlung besteht in erster Linie in der Einnahme von sehr wirksamen Medikamenten, welche die Magensäureproduktion reduzieren (Säureblocker oder "Protonenpumpenblocker"). Da diese Präparate dabei ausgesprochen nebenwirkungsarm sind, kann die Therapie - wenn erforderlich über Monate und Jahre hinweg durchgeführt werden. In Einzelfällen, insbesondere bei jungen Patienten, wird man auch eine chirurgische Anti- Reflux-Operation erwägen. Endoskopische Antirefluxverfahren befinden sich noch im Experimentalstadium. Hilfreich, und in vielen Fällen auch ausreichend, sind Anpassung des Verhaltens und der Eßgewohnheiten.